Geförderte Projekte

2025

Musik-Theater-Projekt »Der kleine hässliche Vogel«

Projektzeitraum: 01.04.2025-17.07.2025
Durchführende Organisation: Villa Jühling gemeinnützige evangelische Familienservice GmbH

Förderung Erarbeitung eines Musik-Theater Stückes, das zum festlichen Kindergartenabschluss auf die Bühne gebracht wird.

Ort: Kindertagesstätte der Bartholomäusgemeinde
Termin: 17.06.2025 / Generalprobe und Aufführung

Projektinhalte
Im Mittelpunkt des Musik-Theater-Projektes steht das Kinderbuch »Der kleine hässliche Vogel« von Werner Heiduczek. Am 17. Juni fand für die Kinder der Vorschulgruppe das so genannte Zuckertütenfest statt. Hier verabschieden Sie sich als Gruppe Nach fünf Jahren von der Kita. Im April komponierten die Kinder ein Lied, dass in den Wochen bis Anfang Juni regelmäßig geübt und gelernt wurde. Das war die Voraussetzung, um die einwöchige Proben Zeit für das Theaterstück beginnen zu können. Außerdem wurden in dieser Zeit Kostüme und Masken von und mit den Kindern angefertigt. Ab dem 10. Juni fanden an jedem Tag eine ausführliche Theaterprobe statt, in der die Kinder sich in die Rollen hinein finden mussten und den Ablauf des Stückes erfassten.
Jedes Kind hatte auf der Bühne eine besondere Rolle und jedes Kind war mindestens eimal in die musikalische Begleitung der Handlung eingebunden. So war es für die Kinder ein Wechsel aus der Gruppenerfahrung, wenn sie zum Beispiel das Lied gemeinsam sangen, und der Erfahrung, alleine auf der Bühne etwas darstellen zu sollen.

Musikpädagogisch betreut wurde das Projekt von Susanne Zeh-Voß.


Projektziel
Im Sommer wechseln die Kinder vom Kindergarten in die Grundschule. Am Ende ihrer Kindergartenzeit bietet das musikalische Projekt eine intensive gemeinsame Erfahrung. Es erleben sich sowohl in der Gruppe aber auch als einzelne selbstwirksam erleben. Von einer externen Honorarkraft wird die Geschichte in eine kindgerechte Reimform gebracht und dann durch die Kinder selbst vertont. Dieses Lied wird sie in den letzten Monaten der Kindergartenzeit begleiten und »ihr« Lied sein. Jedes Kind kennt die Erfahrung, nicht Teil einer Gruppe zu sein und ausgegrenzt zu werden. Diesen Schmerz des hässlichen Vogels können alle Kinder nachvollziehen. Dass dieser aber etwas ganz Besonderes zugeben hat, ist für die Kinder eine starke, persönlichkeitsbildende Erfahrung.

 

Familienkonzert im Rahmen
des Liedersalonfestivals in Magdeburg 2025

Projektzeitraum: 01.08.2025-31.12.2025
Durchführende Organisation: Liedkunst Mitteldeutschland e. V.

Moderiertes Familien-, Mitmachkonzert unter dem Motto »Eine alte Liebesgeschichte neu erzählt«

Ort: Gesellschaftshaus Magdeburg
Termin: 07.09.2025 

Projektinhalte
Unter dem Titel »Eine alte Liebesgeschichte neu erzählt« fand das Familienkonzert mit der Theaterpädagogin Kerstin Reichelt, der Musikpädagogin Carolin Bandarau und dem Musiker Matthias Pfund statt. »Fremd und vertraut« lautete das Motto. Das Familienkonzert fand am 7. September um 15 Uhr im Gesellschaftshaus stattgefunden. Es wurde eine alte Liebesgeschichte neu erzählt – musikalisch, poetisch, zweisprachig.
Das Konzert richtete sich an Kinder ab sieben Jahren und bietet ein poetisches, sinnliches Erlebnis, das neugierig auf andere Sprachen, Geschichten und Kulturen macht – und zeigt, wie das Fremde vertraut werden kann.

 

Projektziel
Das Familienkonzert stärkte die musikpädagogische Früherziehung ergänzend zum schulischen Angebot und lud die gesamte Familie zu einem gemeinsamen Erlebnis ein. Ziel war es, gemeinsames Musizieren, Singen und Tanzen – angelehnt an die Tradition der Hausmusik – wieder stärker im Familienalltag zu verankern und Impulse für ein lebendiges musikalisches Miteinander über das Konzert hinaus zu setzen.
Unter dem Motto »Fremd und vertraut« wurde eine mittelalterliche Erzählung auf eindrückliche Weise lebendig. Die Musik schlug Brücken über Sprachgrenzen hinweg, denn der Liedersalon verbindet deutsche und französische Sprache auf spielerische, sinnliche Weise. Bekannte und neue Lieder, zweisprachige Szenen und interaktive Elemente luden zum Zuhören, Mitfühlen und Mitmachen ein. Kinder und Familien waren spürbar beteiligt und brachten sich mit Begeisterung durch Mitsingen und Aktionen ein.

Die Zuhörenden wurden neugierig auf andere Sprachen, Geschichten und Kulturen und konnten sich in geschützter Atmosphäre an neue Inhalte herantasten. So entstand ein Raum, in dem Musik Verbundenheit stiftete und Vielfalt erlebbar machte.

30 Besucher:innen

 

»Find your Sound – Popchor Magdeburg«

Projektzeitraum: 30.09.2025-31.12.2025
Durchführende Organisation: Popchor Magdeburg

Workshop für Popchorleitungmit Juan M.V. Garcia, Professor für Chor- und Ensembleleitung an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar

Ort: avisiert EinLaden des Netzwerk Freie Kultur e. V. | Breiter Weg 30, 39104 Magdeburg
Termin: 26.11.2025

Projektinhalte
Für den neu gegründeten Popchor Magdeburg fand ein eintägiger Workshop mit Juan M. V. Garcia, diplomierter Jazzsänger und Musikpädagoge und Dozent für Popchorleitung, statt. Der Professor für Chor- und Ensembleleitung an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar arrangierte ein maßgeschneidertes Stück, das exakt auf die Fähigkeiten und Wünsche des Ensembles abgestimmt war und als Leitmotiv durch den gesamten Workshoptag führte.
Im Mittelpunkt des Workshops standen zentrale Bereiche der Popchormusik: Von Rhythmus und Groove über Pop- und Jazzharmonik bis hin zu chorischer Stimmbildung, Blending, Ausdruck und Bühnenpräsenz. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernten neue Methoden kennen, setzten diese unmittelbar praktisch um und entwickelten gemeinsam das neue Arrangement.
Das gemeinsam erarbeitete Stück bildete den roten Faden des Tages. Zum Abschluss präsentierten die Teilnehmenden intern ihre Ergebnisse, erlebten den spürbaren Erfolg und nahmen neue Motivation für die zukünftige Probenarbeit mit.

Projektziel
Die Teilnehmenden erwarben grundlegende Kenntnisse der Popchorarbeit und vertieften ihre Fähigkeiten in Stimmbildung, Rhythmusgefühl, Mehrstimmigkeit und Bühnenpräsenz. Der Workshop vermittelte musikpädagogische Methoden, die nachhaltig in die weitere Chorarbeit einfließen können.
Im Fokus stand die praktische Erarbeitung des eigens für den Chor arrangierten Stücks, das ein unverwechselbares Repertoire schafft und zugleich das künstlerische Profil des Ensembles formt.
Die gemeinsame Workshop-Erfahrung stärkte den Zusammenhalt, die Motivation und die Identifikation der Sängerinnen und Sänger mit dem jungen Chor. Das individuell angefertigte Arrangement bleibt im Repertoire und wird zukünftige Konzerte bereichern, sodass die Ergebnisse des Workshops langfristig erlebbar und wirksam bleiben.
Mit diesem lebendigen Austausch wurde nicht nur das musikalische Können vertieft, sondern auch der Spaß am gemeinsamen Singen spürbar gestärkt – ein inspirierender Auftakt für den Popchor Magdeburg.

20 Teilnehmende

 

»ELEMENTS«

Projektzeitraum: 12.10.2025-15.11.2025
Durchführende Organisation: kollektiv.ars.symbiotica | k. a. s.

Ensemblearbeit mit jungen Musiker*innen aus Mitteldeutschland zum übergeordneten Thema »Elemente«.

Termin | Ort: 26.10.2025 | Konzert im Freylinghausensaal Halle

Projektinhalte
Das kollektiv.ars.symbiotica ist ein von vier Studierenden (Max Grimm, Elisa Fajen, August Hübner, Annalena Martin) gegründetes Ensemble, das seinen Schwerpunkt auf gemeinsames Musizieren im Orchester legt. Der Anspruch ist eine innovative, interdisziplinäre Konzertgestaltung, die verschiedene Musikstile und perspektivisch auch andere Kunstrichtungen miteinander verbindet.
In seiner ersten Projektphase bringt das Ensemble junge Musiker:innen aus Mitteldeutschland zusammen, die jenseits des klassischen Sinfonieorchester-Repertoires neue Werke erkunden möchten. Im Rahmen von drei Probentagen und einem Konzerttag entsteht ein Programm zum übergeordneten Thema „Elemente“. Dieses umfasst Jean-Féry Rebels „Les Élémens“, zwei eigens komponierte Werke von Studierenden der Komposition sowie eine thematisch passende kollektive Improvisation.

Projektziel
Das Projekt verfolgte das Ziel, junge Musiker:innen unterschiedlicher Altersgruppen, Ausbildungsstände und musikalischer Hintergründe zusammenzuführen und den gegenseitigen Lernprozess zu fördern. Durch die Arbeit im Ensemble entstand ein Raum für gemeinsames Erarbeiten, Austausch und die Erprobung neuer Konzertformate.
Ein Schwerpunkt lag auf der Aufführung seltener oder bislang ungespielter Werke, die im kollektiven Prozess erschlossen und schließlich auf die Bühne gebracht wurden. Damit erhielten Instrumentalist:innen wie auch der Dirigent die Möglichkeit, ihr Können weiterzuentwickeln, während zugleich jungen Kompositionstalenten ein Klangkörper geboten wird, um ihre Werke erstmals zur Aufführung zu bringen.

Geprobt wurde im Oktober an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig mit einem überregional besetzten jungen Ensemble ein zeitgenössisches Programm mit zwei Uraufführungen. In enger Zusammenarbeit mit den anwesenden Komponisten entstand in wenigen Probentagen eine motivierte Arbeitsatmosphäre, in der sich die Musiker:innen musikalisch und persönlich stark vernetzten. Das Abschlusskonzert am 26.10. im Freylinghausensaal der Franckeschen Stiftungen Halle (Saale) wurde vom Publikum trotz kleinerer Besetzung sehr positiv aufgenommen; die ungewohnten Klänge, die Gruppenimprovisation und das neuartige Konzertformat sorgten für begeisterte Rückmeldungen und den Wunsch nach einer Fortsetzung.

Teilnehmende
Komposition: Nikolas Agrafiotis, August Hübner
Leitung: Max Grimm
Violine: Elisa Fajen, Amelie Stein, August Hübner, Jonathan Jopp, Firas Alfares, Almut
Seevers, Samuel Hong Yu-Leung, Hyemin Kim
Viola: Annalena Martin, Héctor Jiménez Fernández
Cello: Koen Kang, Wanting Zhang, Elisabeth Zimmermann
Kontrabass: Javier Carbajal
Cembalo: Cansu Naz Eris, Maria Litsoukov
Perkussion: Christoph Emanuel Sprenger
Flöte: Elizaveta Birjukova (auch Piccolo), Ronja Kliem
Oboe: Leonhard Rottschäfer (auch Englischhorn), Wilhelmine Schreiber
Fagott: David Eliasson Jagla, August Hübner
Trompete: Constanze Moser, Benjamin Fiedelius

 

»10-01 Audiovisuelle Interferenzen«

Projektzeitraum: 13.10.2025-20.11.2025
Durchführende Organisatoren: Jonathan Steffens, Reto Weiche

Ensemblearbeit mit jungen Musiker*innen aus Mitteldeutschland zum übergeordneten Thema »Elemente«.

Termin | Ort: 19. Oktober | WUK Theater Halle (Saale)

Projektinhalte

Am 19.10.2025 fand im WUK Theaterquartier eine Vorstellung statt. Die gezeigte Performance umfasste eine Ton- und Videoinstallation mit vier im Quadrat angeordneten Leinwänden sowie Lautsprechern, die das Publikum umschlossen und so eine immersive räumliche Erfahrung schufen – wodurch physikalische Effekte körperlich spürbar wurden. Live präsentiert wurde ein aufbauendes Programm aus Interferenzen in Akustik und Optik, das diese physikalischen Phänomene künstlerisch zu einer nahbaren Mischung aus Live-Konzert und Live-Videoshow verarbeitete.

Der Künstler und Dozent an der Burg Giebichenstein (Halle/Saale), Jonathan Steffens, arbeitete gemeinsam mit dem Gitarristen Reto Weiche am Projekt „10-01 Audiovisuelle Interferenzen“, das wissenschaftliche Inhalte künstlerisch vermittelte. Im Zusammenspiel von Licht und Klang wurden physikalische Phänomene wie Schwingungen und Wellen anschaulich erfahrbar gemacht – mit dem Ziel, komplexe Grundlagen emotional und kreativ zu erschließen.

 

Projektziel
Das Ziel des Projektes war es, die Faszination der Musiker für das Phänomen der Interferenzen zu teilen, indem die Überlagerungen von Wellen sicht- und hörbar, vor allem aber erleb- und nahbar gemacht wurden. Das Projekt verfolgte den Ansatz, die physikalischen Phänomene in Klang und Licht niederschwellig erfahrbar zu machen und Interesse für die Verknüpfung von Wissenschaft und Kunst zu wecken bzw. diese überhaupt erst einmal aufzuzeigen.
Das Programm war didaktisch aufgebaut, sodass das Publikum in das Thema Schwingungen in Akustik und Optik eingeführt und progressiv durch die verschiedenen, aber im Grundsatz doch gleichen Eigenschaften und Erscheinungen geführt wurde.

Teinehmende / Besucher:innen: 40-50


 

 


Archiv 2024

Sacred Concert – Uni-BigBand Halle und Junges Mitteldeutsches Vokalensemble

Förderung von zwei Workshopformaten:
Chorleitungs-Workshop „Populäre Stilistik nach Duke Ellington“ unter der Leitung von Fabian Pasewald
Workshop „Stepptanz und Bodypercussion“ von Melanie Oster.

Projektzeitraum: 24.05.-02.06.2024
Durchführende Organisation: Pro Musica e. V.

Kooperationspartner:innen
Lotto Sachsen-Anhalt, MLU Halle-Wittenberg, Pauluskirche Halle (Saale), Junges Mitteldeutsches
Vokalensemble, Uni-BigBand Halle

Zuständige Ansprechperson: Michael Lieb

Zielgruppe
Studierende aus Mitteldeutschland, angehende Musikpädagog:innen Sachsen-Anhalts,
Konzertpublikum aus Halle und Umgebung
Anzahl der über das Projekt erreichten Personen. 50 aktiv teilnehmende Personen in Uni-BigBand Halle und im Jungen Mitteldeutschen
Vokalensemble, sowie 293 Konzertgäste

Ziel war es, durch die Workshops nicht nur technisches Können zu vermitteln, sondern auch die Freude am gemeinsamen Musizieren zu fördern und die Wertschätzung für unterschiedliche musikalische Ausdrucksformen zu stärken. Zudem sollten 50 Teilnehmende und 320 Konzertbesucher:innen erreicht werden.
Die inhaltlichen Ziele der Vernetzung zwischen den verschiedenen Kunstformen Orgelimpsovisation, Chorgesang, Jazzmusik, Bigband, Stepptanz, rhythmische Improvisation und
Sprache über Klanginstallation wurden sehr erfolgreich umgesetzt. Diese bleiben den Teilnehmenden und dem Konzertpublikum durch ihre Besonderheit und Einmaligkeit in starker und nachhaltiger Erinnerung.
Aufgrund einer Unwetterwarnung am Konzerttag und zahlreicher weiterer Veranstaltungen wie beispielsweise der Händelfestspiele, wurde die Konzertteilnehmendenzahl am Sa, den 01.06.2024 knapp nicht erreicht (anstelle 320 Gästen nur 293). Am darauffolgenden So, 02.06. konnten im Rahmen des Jazz-Gottesdienstes ohne Eintritt aber nochmal ca. 200 Besucher:innen erreicht werden. Somit konnte auch das Ziel der zu erreichenden Gästen übertroffen werden.

Die zusätzliche Förderung durch das Musikalische Kompetenzzentrum Sachsen-Anhalt ermöglichte die Durchführung zweier Workshops: einerseits der Chorleitungs-Workshop „Populäre Stilistik nach Duke Ellington“ unter der Leitung von Fabian Pasewald und andererseits der Workshop „Stepptanz und Bodypercussion“ von Melanie Oster. Dieser unterstützte die Percussionisten der Uni-Bigband und komplettierte das Konzerterlebnis in der daraus resultierenden Performance. Beide Workshops bereicherten das Konzert durch ihre Ergebnisse.

Programmheft Sacred Concert


 

Familienkonzert »Wenn einer eine Reise tut« im Rahmen des Festivals Liedersalon 2024

Projektzeitraum: 01.05.-31.12.2024
Durchführende Organisation: Liedkunst Mitteldeutschland e. V.
Kooperationspartner: Gesellschaftshaus Magdeburg

Zielgruppe:
Generationsübergreifend, Familien mit Kindern oder Großeltern, Freundesgruppen, Kindern von 5-12 Jahren

Wann: Sonntag 01.09.2024 16 – 17 Uhr
Ort: Gesellschaftshaus Magdeburg | Schönebecker Straße 129, 39104 Magdeburg

Bonjour, Hola, Hello, Ciao – So tönt es aus dem Gesellschaftshaus am Sonntag, dem 01.09.2024, denn dann startet um 16 Uhr eine spannende musikalische Reise durch Europa zu der eine fröhliche Reisegesellschaft aus Familien eingeladen ist!
Christine Modersohn als Reiseleiterin und die beiden Musikerinnen Claudia Körner am Klavier und Shirley Radig als Sängerin bewegen sich singend und tanzend mit allen Reisegästen durch die verschiedenen Länder Europas und sie begegnen dabei einem schlafenden Mönch, tanzenden Räubern und lernen interessante und fremde Musikinstrumente kennen.
Der musikalische Koffer wird auf dem Weg gepackt mit Volkslieder aus den verschiedenen Ländern, mit Kanons die jedes Kind weltweit kennt und Melodien die sofort das Gefühl des Urlaubs und Erkundens einer anderen Region hervorrufen. Dabei führt die Tour von Deutschland in die Niederlande, nach Schweden und Finnland, Polen, Ungarn, die Türkei, Italien, Spanien sowie nach Frankreich.

Mit dem Projekt sollte die musikpädagogische Früherziehung unterstützen zusätzlich zu den Angeboten in der Schule unterstützt werden. Ziel war es, die ganze Familie einzubinden und zum Mitwirken, Mitsingen und Tanzen zu bringen.
Darüber hinaus war ein Ziel mit dem inszenierten Familienkonzert zum Thema Europa die verschiedenen Kulturen der Welt vorzustellen und über die musikalische Bildung heraus auch kulturelle Bildung bieten und Menschen über das Projekt zusammenbringen, die Kontakte knüpfen.

Es konnten insgesamt 40 Mitwirkende erreicht werden, Kinder aus verschiedenen Altersklassen, teils auch mit motiorischen oder geistigen Einschränkungen und die Großeltern oder Eltern bzw. weitere Familienmitglieder.

 


 

4 Musikpädagogische Workshops zum Theaterstück »Zwangst«

Projektzeitraum: 01.05.-31.12.2024
Durchführende Organisation: Füralle Theater
Verantwortlich: Christina Paul
Kooperationspartner:innen: 
Kulturzentrum Moritzhof Magdeburg  | Sophie Lenglachner (Bühnenbildnerin, Perfomance), Kristin Fabig (Schauspielerin) und Alexander Hohaus (Musik, Performance)

Zielgruppe: Menschen im Alter ab 14 Jahren aus Schulen in Magdeburger und Umgebung
Anzahl der über das Projekt erreichten Personen: 65

Termine:
Workshop 1: am 04.09.2024 / 8.15 Uhr – 9.45 Uhr  & Workshop 2:  10.15 – 11.45 Uhr / Salzmannschule ( Stormstraße 15, 39108 Magdeburg)
Workshop 3: 16.09.2024 / 8.10 – 9.40 / August – Bebel Schule, Europaschule (Am Thie 1, 38889 Blankenburg)
Workshop 4: 17.09.2024 / 10 – 11.30 Uhr / Förderschule „Kükelhaus“ (Kosmonautenweg 1, 39118 Magdeburg)

In Vorbereitung auf das Musiktheater »Zwangst« wurden von der Musikpädagogin Christina Paul insgesamt vier 90minütige, kostenfreie Workshops für Teilnehmende ab 14 Jahren angeboten, die zusammen mit Kristin Fabig (Schauspielerin) an den jeweiligen Schulen durchgeführt.
In diesen Workshops beschäftigen sich die Teilnehmenden mit der Verklanglichung von ihren Gefühlen und Emotionen, die in Verbindung mit Angst und Zwängen stehen können. Wie klingt Freude, Glück, Trauer oder Angst? Wie kann man die Klänge beschreiben? Wo sind Parallelen zu sehen zu dem Klang und dem Verhalten? Welche (Alltags-)instrumente können genutzt werden, um den Gefühlen Ausdruck zu verleihen?
Aus den verschiedenen individuellen Klängen soll am Ende des Workshops als Momentaufnahme eine Gesamtkomposition der Gruppe entstehen. Außerdem gibt es einen Einblick in die Lieder des Stücks.
Der Workshop ist nur in Kombination mit einem Vorstellungsbesuch buchbar, jedoch keine Voraussetzung das Musiktheater »Zwangst« anzusehen.

Projektverlauf:
In den vier Workshops an verschiedenen Schulen Sachsen-Anhalts wurden die Ziele mit unterschiedlichen musikpädagogischen Methoden verfolgt. Die Teilnehmenden erhielten
die Möglichkeit durch eine selbstgeschriebene fiktive Geschichte, die den Inhalt des Theaterstücks wiederspiegelte, auch unangenehme Gefühle wie Panik und Angst zu erkennen und in anschließenden gemeinsamen Austausch zu benennen.
Alle Teilnehmenden konnten Gefühle erkennen und benennen. Anschließend fanden sie Assoziationen, Bilder, Gedanken zu den Gefühlen und suchten sich für sich passende  Instrumente und Klänge aus, die für die Teilnehmenden individuell die Gefühle verdeutlichten. Es entstand ein gemeinsames Musizieren, in dem auch die Parameter der Musik praktiziert wurden. Dadurch entstand ein Gemeinschaftsgefühl, welches den Gruppen gespiegelt und mit ihnen reflektiert wurde.
Das Gemeinschaftsgefühl war beispielsweise musikalisch dadurch zu erkennen, dass die Gruppen einen gemeinsamen Rhythmus halten konnte oder gemeinsam niedrigschwellig komponierte. So konnte eine Komposition bspw. nur gelingen, wenn die Gruppe zusammenarbeitete und miteinander in Kontakt und Verbindung trat.

Alle Gruppen haben beim Workshop mitgemacht. Manche Jugendliche fanden es schwierig, weil sie in der Pubertät sind. Aber niemand hat sich geweigert mitzumachen. Jeder hat so gut mitgemacht, wie er konnte. Alle haben neue Dinge ausprobiert. Die Teilnehmer haben eine eigene Geschichte erfunden. Das hat ihnen geholfen:

  • Sie konnten sich besser vorstellen, was im Theaterstück passieren wird.
  • Sie lernten, Gefühle zu erkennen und zu benennen.
  • Sie fanden Wege, mit Gefühlen umzugehen. Zum Beispiel zusammen Musik machen.

Am Ende haben alle gemeinsam noch mehr Ideen gesammelt, wie man mit Gefühlen umgehen kann.



ABBA trifft GENERATIONEN

Projektzeitraum: 28.08.-30.10.2024
Durchführende Organisation: Vokalensemble Burg e. V.
Kooperationspartner: Gemischter Chor Gerwisch e. V. , Kinderchor der Pestalozzi Schule
Termine Konzerte: 21. und 22. September | Katholische Kirche St. Johannes der Täufer in Burg

 

Geplant werden zwei Konzerte, um das 50. Jubiläum des Chores zu begehen. Dazu stellt der Chor Lieder aus dem alten Repertoire vor, die teils auch mit dem Kinderchor der Pestalozzi Schule dargeboten werden. Darüber hinaus präsentiert der Kinderchor sein Können mit eigenen Liedern und wir präsentieren mit dem Gemischten Chor Gerwisch e.V. unser ABBA-Projekt.
Unterstützt wird die generationenübergreifende Probenarbeit. Die Lieder der Chöre werden gemeinsam einstudiert und vorbereitet.  Zum zweiten Konzert wird der Kinderchor ein zeitlich noch größeres Programm vortragen, da an diesem Tag die Angehörigen der Kinder, aber auch viele Bekannte als Gäste erwartet werden.
Die Aktivität der beteiligten Schüler:innen soll weit in die Zukunft ausstrahlen und es damit leichter machen, neue Kinder für derartige Projekte zu begeistern. a
Der Mehrgenerationenchor ist ein emusikalische intergenerationale Begegnungen von Jung und Alt. Mit diesem Projekt unterstützen wir die Bildung der Kinder und ihre aktive Arbeit im Chor der Schule. So werden gemeinsame, nachhaltig wirkende Erlebnisse in der Schule, bei den beteiligten Chören und den Zuhörern geschaffen.

Das Chorprojekt zum 50. Geburtstag des Vokalensembles Burg mit zwei Festkonzerten am 21. und 22.09.2024 fand in der katholische Kirche Burg statt. In der Vorbereit fanden, wie geplant gemeinsame Proben mit den Kindern und die Generalprobe mit allen beteiligten Chören statt.

Zum ersten Konzert wurden 262, am zweiten Tag 400 Besucher:innen gezählt.